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PPR

Input Management

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Vom heterogenen Dokumenteneingang entstehen validierte Informationen für den nächsten Prozessschritt.

PPR verbindet Scan und E-Mail, OCR, Klassifikation und Datenextraktion zu einem kontrollierten Eingang. Strukturierte und unstrukturierte Daten, fachliche Templates, Workflow-Automatisierung und gezielte KI-Unterstützung werden dabei als Teile einer durchgängigen Prozess- und Systemarchitektur betrachtet.

Vom Eingang zur belastbaren Übergabe.

Die Verarbeitung bleibt nachvollziehbar: Jeder Schritt besitzt einen definierten Zweck, ein prüfbares Ergebnis und einen kontrollierten Folgepfad.

  1. Scan · E-Mail · Dokument

    Eingang

    Dokumente und Nachrichten werden mit Herkunft, Format und fachlichem Kontext entgegengenommen.

  2. Visuell → Text

    Erfassung & OCR

    Scans und bildbasierte Inhalte werden erfasst; OCR wandelt sichtbaren Text in weiterverarbeitbare Information um.

  3. Inhalt → Kategorie

    Klassifikation

    Dokumente werden einer fachlich definierten Kategorie oder einem passenden Template zugeordnet.

  4. Inhalt → Werte

    Datenextraktion

    Benötigte Werte werden aus strukturierten wie unstrukturierten Inhalten gewonnen und in ein vereinbartes Datenmodell überführt.

  5. Regeln · Fachprüfung

    Validierung & Ausnahme

    Regeln, Plausibilitätsprüfungen und bei Bedarf eine fachliche Kontrolle behandeln Unsicherheit und Ausnahmen.

  6. Workflow · Fachsystem

    Kontrollierte Übergabe

    Validierte Informationen und ihr Bearbeitungsstatus werden über eine definierte Schnittstelle an Workflow oder Fachsystem übergeben.

Eingänge erfassen, verstehen und strukturieren.

Der passende Umfang richtet sich nach Dokumenttypen, Eingangskanälen, fachlichen Regeln und der Zielarchitektur – nicht nach einem einzelnen Erkennungsprodukt.

  • Dokumentenerfassung

    Scanner, Dateien und E-Mail-Postfächer werden mit nachvollziehbarer Herkunft und definierten Übergaberegeln eingebunden.

  • OCR & Aufbereitung

    Visuelle Textdarstellung wird in verarbeitbaren Text überführt und für nachfolgende Erkennungsschritte normalisiert.

  • Klassifikation & Templates

    Fachliche Kategorien und Templates steuern, welche Regeln, Felder und Prozesspfade für einen Eingang gelten.

  • Datenextraktion

    Relevante Werte aus strukturierten und unstrukturierten Dokumenten werden in ein explizites Zielschema überführt.

  • Workflow-Automatisierung

    Validierte Ergebnisse lösen definierte Aufgaben, Entscheidungen oder Übergaben aus; Ausnahmen behalten einen bearbeitbaren Zustand.

  • KI-Unterstützung

    Geeignete KI-Komponenten können Klassifikation oder Dokumentenverständnis ergänzen, wenn Datenfluss, Kontrolle und Betrieb geklärt sind.

Die Erkennung ist nur so belastbar wie ihre Einbettung.

Technische Präzision entsteht durch definierte Verträge und Betriebswege rund um die Erkennung – vom Eingang bis zur Wiederaufnahme nach einem Fehler.

Datenvertrag
Felder, Datentypen, Pflichtwerte, Herkunft und Qualitätsstatus werden vor der Übergabe explizit vereinbart.
Validierungsgrenze
Schwellwerte, Fachregeln und Ausnahmegründe bestimmen, wann automatisch weitergegeben und wann geprüft wird.
Integration
APIs, Queues oder bestehende Schnittstellen transportieren Information und Prozessstatus so, dass Wiederanlauf und Nachvollziehbarkeit möglich bleiben.
Betrieb
Fehlerpfade, Monitoring-Anforderungen und Zuständigkeiten werden gemeinsam mit der Zielumgebung festgelegt.

Weniger manuelle Erfassung, ohne Kontrolle abzugeben.

Der Nutzen entsteht aus einer verlässlicheren Informationsbasis und klaren Ausnahmewegen, nicht aus einem pauschalen Automatisierungsversprechen.

  • Wiederkehrende Erfassungsschritte können regelbasiert vorbereitet oder automatisiert werden.
  • Fachliche Prüfungen konzentrieren sich auf unsichere, unvollständige oder widersprüchliche Fälle.
  • Nachgelagerte Workflows erhalten strukturierte Werte zusammen mit Herkunft und Bearbeitungsstatus.

Wo verliert Ihr Eingang heute Information?

Ein erster Austausch kann Dokumenttypen, Kanäle, Prüfregeln und beteiligte Systeme einordnen. Daraus lässt sich ein kontrollierbarer nächster Schritt für Erfassung, Validierung und Integration ableiten.

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